Kunstpioniere-Wer kümmert sich?

Wer kümmert sich?

Der Raum im Museum der Arbeit, in dem die Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ stattfand, war am 26.02.26 richtig voll. Nicht nur wurden 25 Kunstwerke des Profils Autonomie und Verbundenheit (12P2) zwischen den Exponaten präsentiert, auch viele Besucher*innen kamen zur Blitzausstellung (im Rahmen des Projektes KUNSTPIONIERE der Schulbehörde), um mit uns in den Dialog zu treten.

Themen wie die Pflege von Kindern, älteren Menschen und Sterbenden, aber auch Haushalt, Rollenverteilung, Verantwortung, Selbstfürsorge und Verletzlichkeit wurden an diesem Abend intensiv diskutiert.

Milena Migut/ Thiroupatha Thirunavukarasu

 

 

THE YOUNG CLASSX

 

Das Konzert des The Young ClassX Chors an der Stadtteilschule Bergstedt am 19.02.2026
war ein Abend voller Energie und musikalischer Vielfalt. Die Aula verwandelte sich in einen Klangraum, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeisterte.
Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe standen gemeinsam auf der Bühne und überzeugten mit beeindruckender Bühnenpräsenz und stimmlicher Ausdruckskraft. Besonders schön war
das gemeinsame Musizieren der verschiedenen Altersgruppen. Die Auswahl der Songs ließ keine Wünsche offen: Von modernen Popklängen, etwa Songs von CRO, bis hin zu zeitlosen Klassikern von Bob Dylan war musikalisch alles vertreten.
Der Chor bewies – mal kraftvoll und laut, mal gefühlvoll und leise – eine beeindruckende Bandbreite. Die sorgfältig einstudierten Arrangements, die spürbare Freude am Singen in Deutsch, Englisch, Französisch und Zulu sowie das harmonische Zusammenspiel mit der musikalischen Begleitung machten das Konzert zu einem besonderen Erlebnis.
Es war ein Fest für die Ohren.

Thiroupatha Thirunavukarasu

 

 

Wir debattieren erfolgreich – von Bergstedt über Harburg und Scharbeutz bis ins Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg

Stadtteilschule Bergstedt erfolgreich bei Jugend debattiert

Phillip Fröhlich (Jahrgang 10) und Lorenz Kunze (Jahrgang 13) ziehen in den Landeswettbewerb ein

Am 11. Februar 2026 traten 11 Schülerinnen und Schüler den weiten Weg an die Lessing Stadtteilschule in Harburg an. Dort fand der Verbundwettbewerb Jugend debattiert statt, bei dem sich die besten Debattantinnen und Debattanten der jeweiligen Schulen im Wettbewerb um das stärkste Argument messen.

Maja Fischer, Joschua Böttner, Phillip Fröhlich (alle 10a), Elias Meier (13P4), Ella Legler (13P5), Martha Diedrichsen (13P1) und Lorenz Kunze (13P3) traten als Debattantinnen und Debattanten an, während Julia Sannmann, Ben Simatupang (beide 10b), Jana Radeke (13P5) und Lukas Bilic (13P2) als fortgebildete Jurorinnen und Juroren und Frida Bittner (13P5) als Zeitwächterin im Wettbewerb eingesetzt waren. Begleitet wurden sie von den Lehrerinnen Mia Panther und Johanna Edel, die ebenfalls als Jurorinnen die Jury unterstützen.

Nach zwei spannenden Qualifikationsdebatten stand fest: Phillip und Joschua ziehen ins Finale der Altersgruppe I ein und Elias, Ella und Lorenz haben es ins Finale der Altersgruppe II geschafft!

In der Finaldebatte der Altersgruppe I wurde die aktuelle und komplexe Frage debattiert: „Sollen für schriftliche Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden?“ Phillip und Joschua debattierten in gegensätzlichen, ihnen zugelosten Positionen. Mit Sachkenntnis und starken Eröffnungs- und Schlussreden konnte Phillip die Jury in der Debatte voll überzeugen und belegte den ersten Platz. Joschuas anschauliche Argumente in der Debatte wurde mit dem dritten Platz gewürdigt.

Auf hohem Niveau debattierten Elias, Ella und Lorenz die Debattenfrage der Altersgruppe II „Soll eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden?“. Am Ende der Debatte waren sich beide Seiten darüber einig, dass das deutsche Gesundheitssystem verbesserungswürdig sei. Ob eine Kontaktgebühr die richtige Maßnahme darstelle, darüber wurde kontrovers debattiert. Lorenz überzeugte durch seine ruhige, sachliche Argumentation, Elias durch seine Wortgewandtheit und Ella durch ihre vielfältigen Argumente. Sie belegten die Plätze zwei, drei und vier.

 

Phillip und Lorenz sind nun zu einem dreitägigen Rhetoriktraining nach Scharbeutz eingeladen und werden im März beim Landeswettbewerb im Rathaus antreten.

Auch Ella, Elias und Joschua werden den Wettbewerb als Nachrückerinnen und Nachrücker weiter begleiten.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihrer großartigen Leistung und drücken Phillip und Lorenz für den Landeswettbewerb die Daumen! 

Ein großer Dank gilt auch den Lehrkräften, die die Schülerinnen und Schüler so gut auf den Wettbewerb vorbereitet haben.

Johanna Edel, Februar 2026

 

Frankreichaustausch nach Lagny-sur-Marne

Frankreichaustausch Februar 2026:

Unser einwöchiger Austausch mit dem Lycée van Dongen in Lagny-sur-Marne in der Nähe von Paris war eine besondere Erfahrung. Am Anfang waren wir alle ein wenig unsicher, weil vieles neu war – die Umgebung, die Sprache und die Menschen. Doch schon nach kurzer Zeit legte sich dieses Gefühl, und wir wurden offener und selbstbewusster. Die Woche war insgesamt sehr cool, voller neuer Eindrücke und Begegnungen. Auch wenn nicht immer alles perfekt war, bleibt vor allem das positive Gefühl, etwas Neues erlebt zu haben und über uns hinausgewachsen zu sein. Besonders die Freiheiten, die wir von den begleitenden Lehrerinnen Frau Hohmann und Frau Herzog bekommen haben, haben dafür gesorgt, dass wir trotz des straffen Zeitplans viel von Paris und Umgebung sehen konnten. Beispielsweise haben wir das Schloss Versailles, die Sacré-Cœur und natürlich den Eiffelturm erkundet. Alles in allem war der Austausch anfangs eine Mischung aus Gefühlen, dann allerdings war es eine unvergessliche Erfahrung, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Jakob/Mila

„Ein bisschen krank ist manchmal ganz gesund“

Beitragsbild

 

Mit viel Humor, Feingefühl und Kreativität brachte das One World Profil 13 ein Theaterstück auf die Bühne, das sich einem Thema widmete, das uns alle betrifft: Gesundheit.

Unter dem Motto „Ein bisschen krank ist manchmal ganz gesund“ näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Sie stellten Fragen wie:
Ist Gesundheit nur Glück?
Was hilft wirklich – und was vielleicht auch nicht?
Und was tut uns eigentlich gut?

In kurzen Szenen wurden verschiedene Leiden und Herausforderungen mal satirisch überspitzt, mal ernst und nachdenklich dargestellt. Dabei zeigte das Ensemble eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen mit Krankheit und Gesundheit umgehen und wie vielschichtig dieses Thema ist.

Das Theaterstück regte nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken über das doch persönliche Thema an. Das Publikum erlebte eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, die noch lange nachwirkte.

 Thiroupatha Thirunavukarasu

Neu an der Schule: Christian Huck – Jahrgang 7 bis 10 nun von Lena Möller und Christian Huck geleitet

Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft,

im Februar 2026 ist Christian Huck als Abteilungsleiter neu an die Stadtteilschule Bergstedt gekommen. Er bringt als Abteilungsleiter Erfahrung mit. Er war bereits einige Jahre Abteilungsleiter in der Julius-Leber-Schule (Stadtteilschule) in Hamburg.

Nun leiten Frau Möller und Herr Huck die Jahrgänge 7 bis 10. Frau Möller leitet die Jahrgänge 7 und 9, Herr Huck 8 und 10. Beide bleiben in den nächsten Jahren bei ihren Jahrgängen: In Jahrgang 7 übernehmen sie einen Jahrgang und führen ihn jeweils bis Jahrgang 10.

Grundsätzlich bleibt dann jeder Jahrgang von Jahrgang (Jg.) 7 bis zum gemeinsamen Abschluss in Jg. 10 bei einer Abteilungsleiterin bzw. einem Abteilungsleiter.

 

Lesehilfe für die Tabelle – Bsp.: Frau Möller führt den Jahrgang 7 (in der Tabelle in Fettdruck). Diesen Jahrgang begleitet Frau Möller in den nächsten Jahren und verabschiedet ihn am Ende der 10. Klasse im Jahr 2029. Herr Huck übernimmt im nächsten Schuljahr den neuen Jahrgang 7 (in der Tabelle kursiv) und begleitet ihn dann bis zum Jahrgang 10 in ferner Zukunft.

 

Schuljahr Jg. 7 Jg. 8 Jg. 9 Jg. 10
2025/26 Frau Möller Herr Huck Frau Möller Herr Huck
2026/27 Herr Huck Frau Möller Herr Huck Frau Möller
2027/28 Frau Möller Herr Huck Frau Möller Herr Huck
2028/29 Herr Huck Frau Möller Herr Huck Frau Möller

 

Frau Möller und Herr Huck haben neue Büros bezogen. Sie sind neben dem kleinen Konferenzraum im zweiten Obergeschoss des Roten Hauses.

 

Mit herzlichen Grüßen

Alexander Rebers, Schulleiter

Je dümmer das Telefon, desto klüger das Kind? – Dumbphones statt Smartphones in Jahrgang 5 und 6

Nur etwa 1/20 der Zeit, die ein Kind wach ist und über seine Zeit frei verfügen kann, verbringt es in der Schule, z.B. in den großen Pause. Den weit überwiegenden Teil seiner frei verfügbaren wachen Zeit verbringt es außerhalb der Schule, z.B. am Nachmittag und Abend, am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien.

In der Schule wurde über die Nutzung von Smartphones diskutiert. Kinder brauchen hier keins. Brauchen sie das außerhalb der Schule? Wie sehen das die Eltern der zukünftigen 5.- und 6.-Klässler? Ziehen sie da mit der Schule an einem Strang?

In der Anmeldewoche befragen wir Eltern – DumbPhonesKlugeKinder?

Auf die Antworten und die gemeinsame Entwicklung sind wir gespannt.